GRZ 1/2021

Göttinger Rechtszeitschrift

Ausgabe1/2021
Jahrgang4
Lfd. Nr.6
Seiten1 – 101
Datum05.07.2021

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Veröffentlichung der GRZ 1/2021 am Montag, den 5.7.2021

Die neue Ausgabe ist fertig gestellt! In der GRZ 1/2021 finden Sie wieder spannende und lehrreiche Aufsätze, Fallbearbeitungen sowie Beiträge aus dem Bereich Studium&Didaktik! Der digtiale Vorabveröffentlichung erfolgt bereits am kommenden Montag!

Mit dieser Aufgabe feiern wir auch unsere Umstellung auf ein vollständiges Open Access. Ab dieser Ausgabe sind alle Beiträge der GRZ damit unter einer Creative Common-Lizenz frei verfügbar!

Eine Print-Variante in der gewohnt hochwertigen Qualität wird ebenfalls demnächst verfügbar sein und kann wie immer zum Selbskostenpreis erworben werden. Gerne können Sie schon jetzt Ihre Print Ausgabe vorbestellen und wir liefern sie, sobald wir von der Druckerei die Exemplare erhalten.

Kennlernabend der GRZ

Du hast Lust dich außerhalb deines Studiums zu engagieren und dabei viel über das wissenschaftliche Arbeiten zu lernen? Du willst neuen Leuten aus den verschiedensten Semestern begegnen und im Team gemeinsam Projekte gestalten?

Dann komm zu unserem Kennlernabend am 28. April um 18. 15 Uhr!

Auch wenn du Erstsemester bist oder nicht Rechtswissenschaften studierst, bist du bei uns herzlich willkommen, denn einbringen kannst du dich z.B. auch in der Öffentlichkeitsarbeit, im Design oder in der Organisation unserer Veranstaltungen.

Der Kennlernabend findet ditigal via Zoom statt. Die Zugangsdaten sind:

Direktlink

Meeting-ID: 955 6933 3823
Kenncode: 225887

Veranstaltungsankündigung: Macht Recht ungleich? – Wie das Recht Vermögen schafft und verteilt

Macht Recht ungleich, in dem es Vermögen schafft und verteilt? Dieser Frage widmet sich die nächste Veranstaltung aus der Reihe “Recht interdisziplinär”, die die GRZ in Kooperation mit dem Alumniverein der Studienstiftung des deutschen Volkes ausrichtet.

Termin: 18. Mai 2021, 18.15 Uhr

Podium: Prof. Dr. Katharina Pistor, Prof. Dr. Achim Truger, Prof. Dr. Gerald Spindler und Prof. Dr. Alexander Thiele

Zugang: Die Veranstaltung wird live gestreamt und es besteht die Möglichkeit, digital Fragen zu stellen. Die Zugangsdaten werden noch bekanntgegeben.

Beschleunigter Stillstand – Gesetze einer Pandemie

Einen Veranstaltungbericht finden Sie in GRZ 2020, S. 201 – 202.

Die Covid-19-Pandemie stellt die Gesellschaft und die staatlichen Institutionen vor zahlreiche Herausforderungen. Sie führt zu massiven Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens, das sich in der Vergangenheit stetig beschleunigt hat. Gleichzeitig müssen die staatlichen Institutionen ihre Funktionsfähigkeit aufrechterhalten und ihre Entscheidungsprozesse anpassen, um auf das variable Infektionsgeschehen schnell reagieren zu können. Nichtsdestotrotz müssen die staatlichen Entscheidungen legal und legitim sein sowie von der Gesellschaft akzeptiert werden, um die beabsichtigte „Resonanz“ zu erzielen.

Die in diesen Spannungsfeldern entstehenden Fragstellungen werden am 9. November ab 19:00 Uhr in der Veranstaltung „Beschleunigter Stillstand – Gesetze einer Pandemie“ aus soziologischer und juristischer Perspektive beleuchtet. Auf Grundlage zweier Impulsvorträge werden Prof. Hartmut Rosa und Prof. Angela Schwerdtfeger miteinander ins interdisziplinäre Gespräch kommen. Moderiert von Dipl.-Jur. Laura Wanner sind auch die digitalen Zuschauer eingeladen, sich mit Fragen an die beiden Gäste zu wenden.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe “Recht interdisziplinär”, die die GRZ mit dem Alumniverein der Studienstiftung des deutschen Volkes fortan halbjährlich ausrichtet. In ihr kommen Rechtswissenschaftler:innen mit Personen aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen und mit Akteuren der Gesellschaft über gesellschaftliche Fragen ins Gespräch.


Mitwirkende

Prof. Dr. Angela Schwerdtfeger ist seit März 2020 Professorin für Öffentliches Recht, insb. Verwaltungsrecht, an der Georg-August-Universität Göttingen. Ihre Forschungsinteressen liegen im Verwaltungs-, Verfassungs-, Europa- und Völkerrecht. In ihrer Habilitationsschrift „Krisengesetzgebung“, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurde, hat sie sich mit der Rolle des Gesetzgebers in Zeiten gesellschaftlicher Ausnahmezustände befasst.

Prof. Dr. Hartmut Rosa ist Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Soziologie der Moderne, Zeitdiagnosen, Kommunitarismus, Mobilisierungschancen bürgerschaftlichen Engagements sowie die Wissenschaftstheorie der Sozialwissenschaften. Unter anderem hat er mit seiner Gesellschaftskritik den soziologischen Begriff der „Resonanz“ begründet. Zuletzt ist sein Buch „Unverfügbarkeit“ erschienen.

Dipl.-Jur. Laura Wanner ist Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für internationales Wirtschafts- und Umweltrecht (Prof. Dr. Peter-Tobias Stoll) an der Georg-August-Universität Göttingen. Ihre Forschungsinteressen liegen im Völkerrecht, insb. See- und Umwelt, sowie im Verfassungsrecht. In ihrer Promotion wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert.

Veranstalter

Die Veranstaltung wird von der Göttinger Rechtszeitschrift (GRZ) sowie dem Alumniverein der Studienstiftung ausgerichtet.