1/2019

Übersicht der  Beiträge für die Ausgabe 1/2019


Rabea Buskotte

„Nun sag, wer ist mein Vater?“ – Eine Besprechung der jüngsten Normierung des Auskunftsanspruchs des Spenderkindes nach einer Samenspende

Der Beitrag befasst sich mit dem am 1.7.2018 in Kraft getretenen Gesetz zur Regelung des sich aus Art. 2 I i.V.m. Art. 1 I GG ergebenden Rechts auf Kenntnis der Abstammung eines mittels Samenspende gezeugten Kindes. Ziel des Gesetzes ist es, dieses Recht zu stärken. Der Beitrag schaut auf die Umsetzung dieses Ziels.


Nils Imgarten

Legitimation durch Beteiligung

Einbeziehung der Zivilgesellschaft in die Gesetzgebung der Europäischen Union

Mithilfe moderner Kommunikationstechnik versucht die Europäische Kommission, ihre Bürger und Interessenträger am Politikgestaltungsprozess zu beteiligen. Dahinter steht der Versuch, eine konstatierte Bürgerferne zu überwinden und zur Legitimation der europäischen Gesetzgebung beizutragen. Inwiefern hingegen die Beteiligungsmodelle tatsächlich die demokratische Legitimation erhöhen, ist kritisch zu hinterfragen.


Leonie Schene

Zanken ums Tanken – Der böswillige Tankvorgang im sachenrechtlichen Kontext

Gegenstand der abgedruckten Falllösung sind die Abhandlung der dinglichen Ansprüche von T gegen A aus Frage eins und zwei. Die Lösung enthält einen Überblick über sämtliche Ansprüche des Mobiliarsachenrechts, lässt jedoch vorgeschaltete Fragen auf Verpflichtungsebene, insb. die Vereinbarung eines Eigentumsvorbehalts, außen vor. Durch Gegenüberstellung der beiden Tatkomplexe (Fragen eins und zwei) können die Unterschiede zwischen rechtsgeschäftlichem und gesetzlichem Eigentumserwerb im Rahmen eines Tankvorgangs an einer Selbstbedienungstankstelle erlernt werden.


Denise Wenzl

Von enttäuschten Fußballfans und grauenhafte Parkbedingungen

Der Fall beschäftigt sich im Schwerpunkt mit Delikten des Straßenverkehrs und der alkoholbedingten Fahrunsicherheit, sowie der Möglichkeit der Einwilligung in eine konkrete Gefahr für Leib und Leben. Im weiteren Verlauf des Sachverhalts werden Urkundendelikte und Betrug thematisiert.


Gesche Butenschön und Christian Voß

Die Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition

Juristische Argumentationen im Wettstreit – von internationaler atomarer Aufrüstung über das Spannungsfeld zwischen Menschenrechtsschutz und Wirtschaftsaktivitäten bis zur Verantwortlichkeit von Staatsoberhäuptern für Kriegsverbrechen.


Anne Daetz,Alina Erzmann, Lorenz Lang, und Lara Schmidt

Spring School 2018 zum Thema Menschenrechte in Vietnam

Vom 4. bis zum 16. März 2018 durften erstmals vier Göttinger Studierende an einer Spring School mit Moot Court zum Thema „Fundamental Rights and their Impact on the Civil Law System“ im Norden Vietnams teilnehmen.


Charlotte Hildebrand und Lotta Schestak

Der Schwerpunkt – vor oder nach der staatlichen Pflichtfachprüfung?

Allen Studierenden der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen stellt sich im Laufe des Studiums irgendwann einmal die Frage, wann der beste Zeitpunkt ist, um die Schwerpunktbereichsprüfung zu absolvieren. Auch wenn einem diese Entscheidung von niemandem abgenommen werden kann, gibt es dennoch viele Aspekte, die in der eigenen Planung Beachtung finden sollten. Dieser Beitrag soll die Entscheidungsfindung unterstützen und bezieht dabei die Erfahrungen beider Autorinnen mit ein.