Wie schreibe ich eine Hausarbeit? – Workshop

Am 17.8.2022 findet um 18 Uhr s.t. wieder unser hybrider Workshop zum Schreiben einer Hausarbeit statt. Nach einem kurzen Input-Vortrag zu den wichtigsten Qualitätskriterien, Arbeitsschritten und den häufigsten Fehlern werdet ihr wieder in Kleingruppen die Möglichkeit haben, eure persönlichen Fragen zu stellen und Probleme zu klären. Inhaltliche Hilfestellung zu den Aufgabenstellung können wir natürlich nicht geben.

Der Workshop adressiert alle Studierenden und ist auch für Personen geeignet, die eine vorbereitende Leistung anfertigen. Für diese wird bei Bedarf eine extra Gruppe geben.

Für das Anfertigen der Arbeiten stellen wir euch wieder eine Word-Vorlage kostenlos zu Verfügung. Sie ist auf die üblichen Formatvorgaben bereits eingestellt und enthält zudem Erläuterungen, z.B. zum Umgang mit Formatvorlagen.

Raum: ZHG 1.141 (bei den Computer Arbeitsplätzen)

Zugangsdaten für eine digitale Teilnahme:
https://uni-goettingen.zoom.us/j/62883762520?pwd=TTF6cDFSbkdHbGhMWHd3L0lSUkF6QT09

Meeting-ID: 628 8376 2520
Kenncode: 338164


GRZ 1/2022

Göttinger Rechtszeitschrift

Ausgabe1/2022
Jahrgang5
Lfd. Nr.8
Seiten1-115
Datum27.07.2022

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Seine Nutzung ist im Rahmen der Creative Commons Lizenz “CC BY-ND 3.0 DE” gestattet. Das Werk darf daher unter angemessener Namensnennung und ohne Bearbeitung oder Veränderung zu beliebigen Zwecken in jedwedem Format oder Medium verbreitet oder vervielfältigt werden.

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13.6.2022: Mein Wille, eure Moral – Patientenautonomie aus rechtlicher und ethischer Sicht

Die Autonomie des Einzelnen ist (heute) eine wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Moralvorstellungen. Dies gilt insbesondere für die Patientenautonomie. Dennoch sind gesellschaftliche Moralvorstellungen teilweise Ausgangspunkt für Einschränkungen dieser Autonomie. Deutlich wird dieses Spannungsverhältnis beispielsweise bei der ehemaligen Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe gemäß § 217 StGB, die das Bundesverfassungsgericht 2020 für verfassungswidrig erklärt hat, weil sie gegen das “Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben” verstößt.

Aber nicht nur die aktuell im Bundestag diskutierte gesetzliche Regelung dieses sogenannten assistierten Suizid macht die Frage nach der Reichweite der Selbstbestimmung besonders virulent. Auch in anderen Konstellationen stellt sich die Frage nach den rechtlichen und ethischen Grenzen der Patientenautonomie. Aber wo können (straf-) rechtliche Eingriffe in die Autonomie des Einzelnen wirklich gerechtfertigt werden und wo nicht? Wo bestehen ethische Grenzen der Patientenautonomie?

Diesen Fragen widmet sich am 13. Juni 2022 ab 19:30 Uhr eine Podiumsdiskussion aus unserer in Kooperation mit dem Alumniverein der Studienstiftung ausgerichteten Reihe “Recht interdisziplinär”. In zwei Einführungsvorträgen wird sich dem Thema aus ethischer und rechtlicher Perspektive angenähert, um allen Interessierten einen Zugang zu der Fragestellung zu ermöglichen. Professor Alfred Simon, Medizinethiker und unter anderem Vorsitzender der Ethikkommission der UMG, wird zum Verhältnis von Ethik, Moral und Patientenautonomie aus medizinethischer Sicht sprechen. Professor Gunnar Duttge, Abteilung für strafrechtliches Medizin- und Biorecht, referiert zur Reichweite und Grenzen einer “Moralisierung” der Patientenautonomie aus (straf-) rechtlicher Sicht. Im anschließenden von Sabine Klostermann moderierten Gespräch werden die angesprochenen Fragen vertieft und diskutiert.

Sie können die Veranstaltung via YouTube-Livestream verfolgen. Ihre Fragen ans Podium können Sie jederzeit im Live-Chat oder per E-Mail an kontakt[at]g-rz.de stellen.

18.5.2022: Kennenlernabend der GRZ

Hast Du Lust Teil eines großen Teams aus Studierenden und Promovierenden zu sein? Nebenbei wesentliche Fähigkeiten für dein Studium erlernen? Möchtest du spannende Veranstaltungen mit prominenten Gästen organisieren oder deine Design Fähigkeiten ausprobieren? 

Dann komm zu unserem Kennenlernabend am 18.5.2022 um 18 Uhr s.t. im VG 1.102. Für ein entspanntes Zusammenkommen laden wir danach zum gemeinsamen Grillen ein.

Wir freuen uns auf dich!

Karriererisiko Psychotherapie? – Hybride Informations- und Diskussionsveranstaltung zu den Auswirkungen psychischer Krankeiten auf die Verbeamtung

Direkt zum Livestream.

Insbesondere bei Jura- und Lehramtsstudierenden ist die Angst verbreitet, dass psychische Krankheiten ein erhebliches Risiko für eine spätere Verbeamtung sind. Aus diesem Grund entscheiden sich einige Studierende gegen eine professionelle Behandlung, um ihre psychischen Probleme nicht „aktenkundig“ machen zu müssen.

Am 12. Mai 2022 ab 19:30 Uhr wird über dieses Problem aus medizinischer, rechtlicher und praktischer Sicht informiert und diskutiert. Wir freuen uns sehr, dazu Prof. Dr. Ulrich Battis, Rechtswissenschaftler und Experte für das Beamtenrecht, Dr. Volker Heimeshoff, Psychiater und Leiter des Gesundheitsdienstes der Stadt Wolfsburg und Dr. Jördis Janssen-Ischebeck, Richterin und Leiterin des richterlichen Personalreferates des OLG Braunschweig, begrüßen zu dürfen.

Nach zwei Input-Vorträgen aus rechtlicher und amtsärztlicher-medizinischer Sicht wird Frau Dr. Jördis Janssen-Ischebeck aus Ihrer Sicht auf die Problemlage eingehen. In der anschließenden Podiumsdiskussion besteht die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. Diese können Sie – auch bereits vorweg – anonym an kontakt[at]g-rz.de stellen.

Wir freuen uns, Sie am 12. Mai im ZHG 001 am Göttinger Zentralcampus begrüßen zu dürfen! Zum Livestream geht es hier.

Design: Nicola Graul